Quelle: Deutsche Post / CP-Watch
Gedankenfutter für Anspruchsvolle: Sie verstehen sich als edle und besonders anspruchsvolle Gruppe unter den Kundenmagazinen - Executive-Magazine. Ihre Zielgruppe sind Top-Entscheider. Mit profunden Detailkenntnisse über Marktsegmente und dem Ausloten strategisch relevanter Trends toppen sie mitunter selbst die Informationen führender Wirtschaftsmagazine am Kiosk.
Damit positionieren sie nicht nur sich, sondern auch ihre Herausgeber als Trendsetter mit unbestrittener Themenführerschaft. Beispiele solcher Executive-Magazine sind "CEO" von PricewaterhouseCoopers, "Clarity" von KPMG, beide Zürich, oder auch "blue line" von Hewlett Packard und "Think Act" von Roland Berger.
Wesentliches Unterscheidungsmerkmal zwischen B-to-B- und Executive-Magazinen ist die Orientierung an der Zielgruppe des Topmanagements. Diesen liefern Executive-Magazine hochwertig aufbereitete Lesestücke und Hintergrundwissen aus der Welt der Unternehmensstrategie und des internationalen Managements. Executive-Magazine liefern eher Gedankenfutter und anspruchsvolle Reflexion als konkretes Faktenwissen. Und: Sie stellen nicht zwangsläufig die Auftraggeber prägnant in den Vordergrund.
Doch welchem inhaltlichen und optischen Anspruch müssen sie genügen? Inhaltlich gelten dieselben Kriterien wie für anspruchsvolle Wirtschaftsmagazine: hervorragende Recherche, exzellente Schreibe, inhaltliche Relevanz, Internationalität.
Optisch kann und muss ein Executive-Magazine klare Akzente setzen, welche ihm im Wettbewerb mit Wirtschaftsblättern und anderen Executive-Magazinen ein eigenständiges Profil verleihen.
Zukünftige Rolle der Executive-Magazine: Unternehmen bringen sich immer aktiver in den gesellschaftlichen Diskurs ein. Ihr inhaltlicher Input ist gefragt, sie trauen sich mehr zu. Daher nimmt die Bedeutung der Executive-Magazine zu. Das zeigen auch Gespräche, die ich mit Kommunikationsverantwortlichen großer Unternehmen führe.
Und: Executive Magazine strahlen globale Führerschaft in der Wissensgesellschaft aus. Insofern eignen sie sich für alle Branchen, in denen Wissen im Wettbewerb entscheidet.
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